Jazz im Kloster

Jazzbegeisterte aufgepasst. Vom 12. bis zum 14. August 2022 findet die Reihe Jazz im Kloster Jerichow statt. Freuen Sie sich auf virtuose Klangdarbietungen inmitten einer stimmungsvollen Kulisse.

Jazz im Kloster Jerichow ist der Garant für herausragende, musikalische Unterhaltung. Bei diesem Jazz-Festival bekommen Sie einzigartige Einblicke in ein facettenreiches Genre. Selten wurde eine Musikrichtung so eindrücklich für die Besucherinnen und Besucher erfahrbar gemacht.

Geniale Musikerinnen und Musiker sind hier live auf der Bühne zu sehen und werden Sie ab der ersten erklungenen Note begeistern! Lassen Sie sich das nicht entgehen.

An drei Tagen können sich Jazzfans auf fulminante Konzerte und Aufführungen gefasst machen:Programm am FreitagProgramm am SamstagProgramm am Sonntag

Mit einem Mix aus internationalen Stars und Nachwuchsmusikerinnen und -musikern bietet das Festival nicht nur etablierten Größen eine Bühne, sondern auch aufstrebenden Stars die Möglichkeit, ihr Talent zu zeigen. Karten erhalten Sie unter den folgenden Links:
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NOUS

16:00 Uhr auf der großen Bühne

Die Berlinerin Marie Séférian kreiert im Duo mit Henning Schmidt mit „Miroir“ einen atmosphärischen, neoklassischen Soundtrack für einen imaginären Film nach einem Szenario von Regisseur Andrei Tarkovsky über den großen deutschen Dichter, E.T.A. Hoffmann, ein Film, den Tarkovsky jedoch nicht mehr realisieren konnte. Tarkovskys Vater war Ukrainer, seine Mutter Russin. Seine Herkunft und sein künstlerisches Credo belegen eindrucksvoll die Kraft der grenzüberschreitende und völkerverbindenden Kunst- einer Sprache, die sich direkt dem Herzen zuwendet. Inspiriert von den surrealen Szenen tauchen Maries Stimme und Hennings Piano klanglich tief ein in eine suggestive Bildwelt. Für das neue Programm hat das Duo Manfred Preis, den Bassklarinettisten der Berliner Philharmoniker, eingeladen. Die Verschmelzung von Stimme und Klarinette, sowie Improvisation und kammermusikalischen Klängen, schlägt eine Brücke zur gedanklichen Freiheit und lädt den Zuhörer auf eine Reise zu sich selbst ein. Wenn Worte versagen, sind vielleicht die Musik und die Künste der einzige Weg, in den Spiegel zu schauen und um neue Brücken errichten.

Nouvo Gioia Quartett

18:00 Uhr auf der großen Bühne

 

Diego Romero ist einer der herausragenden Gitarristen, Sänger und Komponisten der neuen Generation argentinischer Musiker. Die gelungene Fusion von Rhythmen, die Perfektion der Klangästhetik und die Dynamik seiner Interpretationen zeugen von seinem Talent als Interpret, Arrangeur und Komponist. Erleben Sie ein Konzert voller wunderschöner Musikbilder und Klänge. Lassen sich auf eine Reise in die reichen und unergründlichen Landschaften des lateinamerikanischen Musikentführen.

Daniel „Topo“ Gioia, in Rosario Argentinien geboren, begann mit 15 Jahren seine autodidaktischen Studien der Perkussion. 1973 siedelte er nach Spanien über, wo er zwei Jahre in Madrid und Barcelona mit verschiedenen argentinischen und anderen südamerikanischen Besetzungen auftrat. Seit 1999 ist er Dozent für Perkussion an der „Hanns-Eisler“ Hochschule in Berlin.

Carlos Quiroz wurde 1973 in Concordia Argentinien geboren, mit 5 Jahren beginnt er Klavier zu studieren und erhält mit 15 Jahren am Konservatorium Fracassi den Titel als ausgebildeter Pianist und Klavierlehrer in Theorie und Musiklehrer. Seit 2008 lebt er in Berlin, wo er in verschiedenen Projekten als Produzent, Bandleiter und musikalischer Arrangeur ständig aktiv ist.

Seit vielen Jahre ist Guilherme Castro Dozent am JIB-Jazz Institut Berlin, an der Fakultät Musik der UdK-Berlin, ebenso wie an der Musikschule City-West.Seit vielen Jahre ist Guilherme Castro Dozent am JIB-Jazz Institut Berlin, an der Fakultät Musik der UdK-Berlin, ebenso wie an der Musikschule City-West. Guilherme Castro begann seine musikalische Laufbahn als Instrumentalist und Komponist in Rio de Janeiro. Mit dem brasilianischen Sänger Eduardo Dusek absolvierte er TV-Auftritte und spielte vor Tausenden von Zuschauern im „Maracanãzinho“- Stadion.

The Swingin' Hermlins

20:00 Uhr auf der großen Bühne


Mit ihrem neuen Konzertprogramm „The Music Goes Round And Around“ präsentieren sie die amerikanische Musik der 1920er und 1930er Jahre, ebenso authentisch wie fröhlich und manchmal auch ein wenig verrückt. Alles ist live, spontan und lebendig! Die Band spielt – bis auf den Gesang – unverstärkt, so wie es damals üblich war. Garderobe, Pulte, Mikrophone, Instrumente sind Originale oder deren perfekte Kopien. Im Repertoire der Band finden sich neben berühmten Stücken wie „Bei Mir Bist Du Schoen“ oder „A Tisket, A Tasket“ auch vieleweniger bekannte. Titel, deren Wiederentdeckung sich lohnt.

Roger Cicero Best of

14:00 Uhr auf der großen Bühne

Das Programm ist eine Hommage an Roger Cicero. Der viel zu früh verstorbene Musiker und Bandleader hat mit seinem Werk den Sound von europäischer Swing- und Big-Band-Musik geprägt. Auf seinen Spuren kommen 14 Musiker und Musikerinnen aus allen Ecken Deutschlands nach Jerichow und was sie verbindet ist die Liebe zum Jazz. Das Programm zeichnet ein junges, lebendiges Bild europäischer Jazzmusik. ..Mit knackigen, eigenen Arrangements und intelligenten Texten, mit Humor, Ausstrahlung und Bühnenpräsenz. Klassischer Swing Sound, poppige Jazznummern und smoothe Balladen stehen auf dem Programm, aber auch Duette und Stücke aus dem Album „Cicero sings Sinatra“.

Bundesjazzorchester

17:00 Uhr auf der großen Bühne

 

Das Bundesjazzorchester präsentiert unter der Leitung von Ansgar Striepens handverlesene und außergewöhnliche Bigband-Literatur, die gleichzeitig viel Raum für die jungen Solistinnen und Solisten des Orchesters lässt. Dabei zeigt sich Striepens Verwurzelung in der europäischen Musiktradition zum Beispiel mit Verweisen aufKlassiker wie Ludwig van Beethoven, Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel oder auf Jazzgrößen wie z.B. Joe Zawinul. Es geht auf eine spannende Reise in die aktuelle Bigband-Musik, die das Feuer der Tradition weiterträgt und offen ist, über Grenzen hinauszublicken.

 

Das Bundesjazzorchester – ein Projekt des Deutschen Musikrats – ist das offizielle Jugendjazzorchester der Bundesrepublik Deutschland. 1988 von Peter Herbolzheimer gegründet gilt es heute unter der künstlerischen Leitung von Niels Klein und Ansgar Striepens als Talentschmiede für junge Jazzmusikerinnen und -musiker. Mit wechselnden Gästen erarbeiten die zwischen 17 und 24 Jahre jungen Talente regelmäßig neue Programme und präsentieren diese im In- und Ausland. Ansgar Striepens hat sich weit über Deutschlands Grenzen hinaus einen hervorragenden Ruf als Bandleader, Sideman, Komponist, Arrangeur, Dirgent und Pädagoge erarbeitet. Er lehrt als Professor für Jazzposaune an der Folkwang Universität der Künste in Essen, leitete von 1999 bis 2021 das Jugendjazzorchester Sachsen-Anhalt und hat seit 2020 die künstlerische Leitung des Bundesjazzorchesters übernommen.

Magnus Lindgren Jazz meets Brass

20:00 Uhr auf der großen Bühne

 

Magnus Lindgren, schwedischer Saxophon- und Flötist, arbeitet seit Jahren weltweit mit verschiedenen Orchestern und Bigbands zusammen. Jetzt hat er exklusiv für „Jazz im Kloster Jerichow“ ein spezielles Programm zusammengestellt und nimmt uns mit auf eine musikalische Reise im „Grenzgebiet“ zwischen dem klassischen Blechbläserensemble und dem zeitgenössischen Jazzquartett. Herzlich Willkommen in einem Kosmos aus Tuba-Linien, die zu energiegeladenen Schlagzeug- und Basslinien, Improvisationen und einem Polster aus Brass-Sounds wechseln. Mit Magnus Lindgrens Arrangements von Songs aus seiner eigenen Bibliothek und Werken aus dem unerschöpflichen Fundus der Jazzgiganten ist dies ein neues und einzigartiges Projekt für Kloster Jerichow.

Jazzgottesdienst mit Esther Kaiser

11:00 Uhr in der Kirche

 

Die Stimmkünstlerin und Jazzpoetin Esther Kaiser hat sich für ihr neues Album WATER ein Thema vorgenommen, das einen wichtigen Aspekt unserer Zeit anspricht, die ja ständig im Fluss ist, in der nichts beständiger ist als das Liquide, als das Verdampfen und Verflüssigen alles Festen und Traditionellen: Das Wasser.

Die fein gestrickten, teils lyrischen aber immer kraftvollen Songs, fast alle aus der Feder der Vokalistin, beleuchten auf unterschiedlichste und sehr kreative Weise das Thema Wasser und lassen gesellschaftspolitische und ökologische Themen nicht aus. Kaiser und ihr Trio mit dem Multiinstrumentalisten Sven Klammer – Trompete, Piano, Soundeffekte und der lettischen Pianistin und Organistin Agita Rando entführen in einen zeitgemäß-minimalistischen Sound und in entrückte, fast schon feenhafte Klangwelten, dank dem Einsatz von speziellen Klangquellen wie einer wassergetriebenen Glasharfe und wohldosierten elektronischen Klängen.

JAN SICHTING (Saxofon)

12:30 Uhr im Innenhof

 

Der Magdeburger Musiker verabreicht nach eigener Aussage „musikalische Klangmassagen“. Mit seinem Saxofon spielt er immer genau das, was genau dort, wo er sich gerade befindet, am besten hinpasst. Begegnen Sie dem vielseitigen Musiker auf dem weitläufigen Gelände des Klosters und lassen Sie sich überraschen!

Posaunenquartett OPUS 4

14:00 Uhr in der Kirche

Im Programm des Leipziger Posaunenquartetts OPUS 4 finden sich neben wenigen Originalkompositionen vor allem Bearbeitungen. Ein Großteil der Arrangements stammt von Jörg Richter, dem Gründer und Leiter des Ensembles . Ein Ideal, das dem Ensemble OPUS 4 besonders am Herzen liegt, ist der typisch weiche Posaunenklang. Dabei stehen Stücke aus Renaissance und Barock ebenso auf dem Programm wie moderne bzw. populäre Kompositionen. Das Programm zeigt, dass sich die Posaune wie kaum ein anderes Instrument für alte und neue Musik bis hin zum Jazz gleichermaßen eignet.

Rückblick 2021