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„Weltreligionen –Weltfrieden –Weltethos“
eine Ausstellung der Stiftung Weltethos

Die Ausstellung „Weltreligionen – Weltfrieden – Weltethos“ wurde von der Stiftung Weltethos konzipiert und realisiert.Thematische Klammer und Schwerpunkt ist die vom Schweizer Theologen Hans Küng entwickelte „Weltethos -Idee“: die Frage nach gemeinsamen ethischen Werten und Maßstäben der Religionen und philosophischen Traditionen. Dabei geht es vor allem um die Bedeutung dieser ethischen Botschaften in der heutigen Zeit.

Die Ausstellung möchte ...

  • die Besucher einladen, die faszinierende Welt der Religionen besser kennenzulernen;

  • die Religionen in ihrer Verschiedenheit vorstellen, aber auch auf Gemeinsamkeiten im Hinblick auf ethische Fragestellungen aufmerksam machen;

  • die Bedeutung dieser gemeinsamen ethischen Botschaften für die heutige Gesellschaft aufzeigen;

  • interkulturelle und interreligiöse Auseinandersetzung und Begegnung fördern.

In verschiedenen Sprachen um die Welt!

Grundlage der Ausstellung „Weltreligionen – Weltfrieden – Weltethos“ ist vor allem Hans Küngs Multimedia -Projekt „Spurensuche“, die Weltreligionen auf dem Weg. Mehrere Jahre arbeitete Hans Küng an diesem Projekt und betrieb dabei Forschung in verschiedenen Kulturen und Religionen weltweit.

Die Ausstellung besteht aus fünfzehn Tafeln: Acht Tafeln präsentieren Grundlageninformationen über acht Weltreligionen und deren ethische Botschaften. Die übrigen Tafeln zeigen und illustrieren die Weltethos-Prinzipien – Menschlichkeit, die „Goldene Regel“, Gewaltlosigkeit, Gerechtigkeit, Wahrhaftigkeit und Partnerschaft – und deren Relevanz für die heutige Zeit.

Seit 2001 wird die Ausstellung in verschiedenen Sprachen und Ausführungen in vielen Ländern gezeigt. Dabei war sie nicht nur in Schulen, Rathäusern, bei Religionsgemeinschaften, in Bildungseinrichtungen und Behörden zu sehen, sondern auch bei internationalen Organisationen wie der UNO in New York, dem IWF in Washington, dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg oder dem Europäischen Parlament in Straßburg.

 

Hinduismus
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Kloster Jerichow - Ausstellung Weltreligionen - HinduismusHINDUISMUS

Man sollte sich gegenüber
anderen nicht in einer Weise
benehmen, die für einen selbst
unangenehm ist;
das ist das Wesen der Moral.
Mohabharata XIII. 114.B

Religionen Chinas
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Kloster Jerichow - Ausstellung Weltreligionen - ChinaDIE RELIGIONEN CHINAS

Was Du selbst nicht wünscht,
das tue auch nicht anderen
Menschen an.

Konfuzius, Gespräche 15, 23

Buddhismus
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Kloster Jerichow - Ausstellung Weltreligionen - BuddhismusBUDDHISMUS

Ein Zustand, der nicht angenehm oder
erfreulich für mich ist, soll es auch nicht
für ihn sein;
und ein Zustand, der nicht angenehm
oder erfreulich für mich ist, wie kann
ich ihn einem anderen zumuten?

Samyutta Nikaya V, 353.35-354.2

Judentum
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JUDENTUM

Tue nicht anderen,
was Du nicht willst,
dass sie Dir tun.

Rabbi Hillel, Sabbat 31a

ENTDECKEN - goldenen Regeln Weltreligionen
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Die "Goldenen Regel" in den Weltreligionen

Chistentum
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CHRISTENTUM

Alles, was Ihr wollt,
dass Euch die Menschen tun,
das tut auch Ihr Ihnen ebenso.

Mattäus 7, 12; Lukas 6, 31

Islam
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ISLAM

Tut nicht Unrecht,
auf dass Ihr nicht Unrecht
erleidet.

Koran 2:279

Sikhismus
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SIKHISMUS

Keinem bin ich fremd,
und niemand ist mir fremd.
Freundschaftlich bin ich allen
verbunden.

Guru Granth Sahib,
S. 1299

Bahaitum
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BAHAITUM

Wünschet anderen
nichts, was Ihr nicht
für Euch selbst
wünschet.

Kitáb-i-Aqdas.
Nr. 19

ENTDECKEN - Ansprechpartner
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Ansprechpartner

Josefine Telemann M. A.

Museumsleiterin/Stellvertretende Stiftungsleiterin Stiftung Kloster Jerichow

Telefon:  

 

mail      j.telemann@stiftung-kloster-jerichow.de

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